Reise 2008:
Songkran-Festival 2008 in Thailand
Vom 12. - 20. April ist das eigentlich besinnliche buddhistische Neujahrsfest "Songkran" in Thailand. Die Buddha-Statuen werden liebevoll gewaschen, vom Staub befreit, wieder auf Hochglanz poliert. Die Felder werden gepflügt und die Neu-Saat vorbereitet.
In manchen Teilen des Landes ist aber Songkran eine ungeheure 8-tagelange heftige Wasserschlacht, wo junge Leute ihre riesigen Wasserpistolen und Super-Guns mit eiskaltem Wasser auffüllen und knallhart Wasserstrahlen auf alles abschießen, was laufen und sich bewegen kann. Da bleibt nichts trocken.
Zudem reibt man sich gegenseitig mit weißen und bunten Farbpasten ein, die auf der Haut und in den Augen brennen und wünscht sich freundlich grinsend "Happy New Year". Alle freuen sich und sind ungeheuer gut drauf. Ärger der Vergangenheit wird einfach abgeschüttelt und weggespült. Und man macht sich gute Vorsätze für das neue Jahr wie bei uns
Auch manche Touristen mischen sich mitten unter das Volk und lassen sich vom Fieber anstecken, ja wollen die Einheimischen in Härte der Wasserschlacht noch haushoch überteffen. Da kommt dann auch mal die Polizei und sammelt die "Wasserpistolen" ein, wirft sie auf Ladeflächen von Polizeiautos, wovon bei stockendem Verkehr einzelne Passanten sie einfach wieder runter klauen.
Oft spielt bei diesem Fest auch Alkohol eine Rolle. Der König von Thailand mahnt jedenfalls jedes Jahr wieder zum maßvollen Feiern, weil immer wieder Tote und Verletzte anlässlich des Songkran-Festes zu beklagen sind...
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